Samstag, 24. Juli 2021

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue von V.E. Schwab

Klappentext:
Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte - und bleibt dabei doch stets allein.
Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.


"Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" ist ein Roman aus der Feder von V.E. Schwab.

Bereits der Klappentext mutet nach einer etwas anderen und sehr tiefgründigen Geschichte an, der nichts mit den üblichen phantastischen Werken der Autorin gemein hat. Auch sonst hebt sich dieses Buch von so gut wie allem ab, das man sonst auf dem Buchmarkt so findet. Dies merkt man bereits auf den ersten Seiten, denn die Geschichte ist überaus eindringlich, intensiv und aufregend. Man muss sich komplett darauf einlassen, um sie auf sich wirken zu lassen und die vielen feinen Nuancen zu verstehen und sich an ihnen berauschen zu können. Erst dann entfaltet sich diese aufregende und unnachahmlich Welt vor den eigenen Augen und wird zu etwas Großem; etwas Lebendigem.

Daher lässt sich "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" auch nicht an Spannung messen. Diese ist zwar da, aber ohne die übliche Spannungskurve. Jedes Kapitel ist wie eine eigene Geschichte mit ihren Höhen und Tiefen; es gibt so viel zu entdecken, das es ein regelrechter Genuss ist, in dieses Werk einzutauchen und all seine Facetten zu erleben. Die Autorin hat die Handlung so wohl durchdacht, dass einfach alles passt und man sich wunderbar zurücklehnen kann, um diese geballte Imposanz in vollem Umfang genießen zu können.

Besonders elementar ist dabei die Atmosphäre. Diese wurde so gut umgesetzt, dass man jede noch so kleine Emotion von Addie erspürt und es sich anfühlt, als wäre man selber Teil dieser Reise durch die Jahrhunderte. Sehr eindrücklich und eingängig werden diese von der Autorin geschildert und mit viel Feingefühl, Liebe zum Detail und Intensität umgesetzt. 

Das Ende ist nach der einen oder anderen Überraschung ausgesprochen gut konstruiert. Gerade bei einer solchen Geschichte vermag es oft sehr schwer zu sein, diese zu einem passenden Schluss zu bringen. In meinen Augen hat es die Autorin mit Bravour gelöst, sodass man das Buch wie nach einer langen Reise zuklappen kann und immer wieder gerne darauf zurückblickt.

Fazit: Eingängige und unvergleichliche Geschichte, die während und nach dem Lesen ganz besonders wirkt und Lesestunden beschert, die man so noch nicht erleben durfte. Ein wahres Meisterwerk der Erzählkunst!

5 Sterne 


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Ghost Hunter Academy: Verborgenes Erbe von Sarah Short

 



Klappentext:

Joelle lebt seit ihrem zehnten Lebensjahr als Schülerin bei der Ghost Hunter Association in Paris, der größten Vereinigung von Geisterjägern. Sie bereitet sich darauf vor, die Menschen vor den Kräften des Jenseits und der Hölle zu beschützen, obwohl sie als Halbdämonin selbst Verbindungen in die Hölle besitzt, die ihr nicht gefallen. Dann erreicht sie ein Brief, in dem ihr dämonischer Vater Samael sie auffordert zu ihm in die Hölle zu kommen. Dass außerdem auch noch ihr Exfreund Gábor in Paris auftaucht, sorgt nicht nur für heftiges Herzklopfen, sondern reißt auch alte Wunden auf. Plötzlich befindet sich Joelle zwischen den Fronten eines alten Kampfes und muss sich ihren Gefühlen stellen. Selbst auf die Gefahr hin, dass Gábor sie von sich stößt, wenn er ihr größtes Geheimnis kennt …

"Verborgenes Erbe" ist der erste Band der "Ghost Hunter Academy"-Reihe von Sarah Short.

Sowohl der Titel als auch der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Ich meine, was will man mehr als eine Academy, Paris, Dämonen, Geister und Engel? Dementsprechend ging ich mit hohen Erwartungen in die Geschichte hinein, die sich nach wenigen Seiten auch als recht interessant erwies. Zwar benötigt die Handlung ein wenig Zeit, um sich auf den wirklichen Kern zu fokussieren, bekommt danach aber genau das, was Fantasy-Leser haben möchten. Vorher muss man sich jedoch auf ein wenig Liebe und Vorgeplänkel einstellen, das sich aber dennoch gut lesen lässt und von mir nicht als unbedingt störend empfunden wurde.

Ist dieser Punkt dann überschritten, dann nimmt die Handlung Fahrt auf. Nun erfährt man als Leser noch mehr über die Hintergründe und worauf das Ganze abzielt. Dieser Teil ist überaus spannend ausgearbeitet und punktet mit interessanten Ideen und dem einen oder anderen Twist. Hier und da hätte die Autorin zwar noch einen Ticken mehr herausholen können, an sich ist die Spannung aber dennoch sehr gut herausgekommen, sodass man sich wunderbar fesseln lassen kann, um spannende und mitreißende Lesestunden zu erleben.

In Sachen Atmosphäre hat mich das besondere Flair der Beschreibungen Paris' besonders begeistert. Man konnte sich alles ausgesprochen gut vorstellen und fühlte sich teilweise wirklich wie zu den Schauplätzen versetzt. Insgesamt besitzt die Geschichte alles in allem auch die nötige Tiefe, um weder langweilig noch oberflächlich zu erscheinen, sondern bietet schöne Lesestunden voller urbaner Fantasy vor einem toll konstruierten Setting.

Das Ende ist dann in sich offen gehalten, um die Vorfreude auf den nächsten Teil zu schüren. Auf diesen bin ich schon sehr gespannt, denn ich möchte nur allzu gerne wissen, wie es mit den Halbdämonen der Akademie weitergeht.

Fazit: Gut durchdachte Handlung, die alles besitzt, was es zu einer spannenden und phantastischen Geschichte benötigt.


4 Sterne


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Donnerstag, 1. April 2021

Das Goldene Horn von Karola Löwenstein

 

Klappentext:

Die Zentauren haben das Königreich Galadon verlassen, aber Nasja ist sich sicher, dass sie wiederkommen werden.
Es liegt nicht in ihrer Natur, nach dem ersten Rückschlag aufzugeben. Nur König Nemos ist sich keiner Gefahr bewusst. Er verfolgt seine eigenen Pläne. Doch diese bringen nicht nur Galadon in ungeahnte Gefahr. Sie könnten auch Nasja und Artem das Leben kosten. Nasja begreift, dass sie stärker sein muss als jemals zuvor. Doch wird ihr das gelingen? Kann sie Nemos' Pläne noch einmal durchkreuzen?


"Das Goldene Horn" ist der zweite Band der "Die Chroniken von Galadon"- Trilogie von Karola Löwenstein.


Der Weltenwurf des ersten Bandes hat mir bereits ausgesprochen gut gefallen und auch der Showdown ließ mir gar keine andere Wahl als schnell zur Fortsetzung zu greifen und diese ebenfalls in Nullkommanix durchzuschmökern. Auch der zweite Band beginnt fulminant und es kristallisiert sich schnell heraus, worauf sich der Leser bei diesem Abenteuer freuen darf. Somit taucht man wieder zügig in die Geschichte ein und erwartet wieder Großartiges.


Besonders in Sachen Spannung hat dieser zweite Teil einiges zu bieten. Beginnt die Geschichte noch relativ ruhig, so baut sich schnell eine Spannung auf, die im Laufe der Handlung kontinuierlich zunimmt und sich exponentiell steigert. Dementsprechend offenbart sich auch das Tempo, das einen Flug durch die Buchseiten garantiert. Mitfiebern und mitleiden ist angesagt, denn davon gibt es viel. "Das Goldene Horn" fesselt wieder auf ganzer Linie und sorgt dafür, dass man wunderbar abtauchen und die Welt vergessen kann.


Besonders atmosphärisch macht es Karola Löwenstein ihren Lesern echt wieder schwer. Die Emotionen sind so tiefgründig und vielschichtig konzipiert, dass man entweder so richtig mitleidet oder bestimmte Personen einfach nur ohne wenn und aber hasst. Dadurch macht es nur noch mehr Spaß in die Geschichte einzutauchen und sie mit allen Sinnen zu erleben.


Am Ende sieht man sich dann wieder einem ordentlichen Finale entgegen, das noch einmal alles aufbietet, was sich auf den Seiten davor aufgebaut hat. Dadurch ist man umso neugieriger auf das, was sich Karola Löwenstein für den letzten Band ihrer Trilogie aufgehoben hat und was uns Leser dort so alles erwarten wird.


Fazit: Intensiver und aufregender zweiter Teil dieses phantastischen Abenteuers, das pure Lesefreude verströmt und den Leser in fremde Welten entführt.


5 Sterne 


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Sonntag, 21. März 2021

Die Smaragdphiole von Karola Löwenstein

 

Klappentext:

Das letzte Jahr an der Akademie beginnt und das Semester startet entspannt. Doch Daria traut dem Frieden nicht und schon bald bestätigen sich ihre dunkelsten Vorahnungen.
Ein heimtückischer Verrat erschüttert Fresienstein. Der Nebeldämon wird an Macht gewinnen und dann gibt es nichts, was die Bruderschaft noch tun kann, um ihn aufzuhalten.
Für Daria gibt es nur einen Weg. Sie muss das Unglück ungeschehen machen und dann die Magie von der Welt verbannen, auch wenn das ihren Tod bedeutet.
Doch besser, sie stirbt, als dass sich die dunkle Magie auf der ganzen Welt ausbreiten kann.


"Die Smaragdphiole" ist der vierte und damit letzte Band der "Nebelstein-Chroniken" von Karola Löwenstein.

Die ersten drei Bände hielten bereits einiges an Spannung bereit und weckten meine Neugierde auf das große Finale. Ich war mehr als gespannt zu erfahren, wie die Autorin diese Reihe zu einem stimmigen Ende bringt und was dieses genau für uns bereithält. Dementsprechend neugierig startete ich mit der Lektüre und war sofort wieder mitten im Geschehen. Ich liebe diese phantastischen Elemente, die Akademie und all ihre Protagonisten, die das Lesen zu einem echten Vergnügen werden lassen.

Auch hier steigt die Spannungskurve wieder ordentlich an und man merkt, dass ein großer Showdown in greifbarer Nähe ist. Dennoch erhält die Geschichte genügend Raum, um weder überhastet noch gewollt zu erscheinen. Das Tempo ist angemessen und fesselt durchgehend. Hat man erst einmal mit der Lektüre begonnen, dann mag man am liebsten gar nicht mehr damit aufhören. Man fliegt förmlich durch die Seiten, um zu erfahren, ob am Ende alle gut ausgeht.

Dabei spiegelt dies auch die Atmosphäre wunderbar wieder, welche perfekt zu den beschriebenen Szenen passt und dieses Gefühl wunderbar transportiert. Alles ist ausgesprochen vielschichtig und tiefgründig beschrieben, sodass man das Gefühl hat als sei man selber mittendrin. Auch die Emotionen der Charakter sind sehr authentisch konzipiert und machen das Lesen zu einem echten Highlight.

Am Ende erwartet den Leser dann noch einmal ein ordentlicher Showdown. Dieser hat es ganz schön in sich und führt die Reihe zu einem passenden Ende. Damit ist diese auf besonders gelungene Art und Weise abgeschlossen und man kann zufriedengestellt das Buch zusammenklappen.

Fazit: Stimmiger Abschluss einer mitreißenden Reihe voller Magie, die puren Lesespaß vermittelt.

5 Sterne 


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Sonntag, 14. März 2021

Die Erfindung von Mittelerde. Was Tolkien zu Mordor, Bruchtal und Hobbingen inspirierte von John Garth

 

Klappentext:

Was sind die realen Vorbilder für die Schauplätze von Tolkiens Romanen? Inspiration fand der Schriftsteller in den Landschaften, Bergen und Wäldern Großbritanniens, aber auch in seiner südafrikanischen Heimat und auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Gestützt auf sein profundes Wissen über Leben und Werk Tolkiens identifiziert der mehrfach preisgekrönte Autor John Garth die Orte, die dem Schöpfer von Mittelerde als Anregung für das Auenland, Bruchtal oder die Höhlen von Helms Klamm dienten.


"Die Erfindung von Mittelerde" ist ein spektakuläres Nachschlagewerk von John Garth, das allen Fans von "Der Herr der Ringe" oder "Der Hobbit" die Welt näherbringt.

Der umfangreiche Schmöker lädt dabei zum Stöbern in alten Zeichnungen, Bildern und Karten ein und verdeutlicht, welche Orte Tolkien als Inspiration für seine Werke dienten. Es macht sehr viel Spaß, sich diese anzuschauen und die Texte zu lesen, die all jenes noch einmal aufschlüsseln. Das Buch enthält dabei nicht nur Informationen über Mythen und Sagen, die Tolkien inspirierten, sondern auch über Orte, die die Welt maßgeblich prägen.

All jenes was Historie, Geographie, Schreibstil, Welten, Orte und Biographien betrifft, wird in diesem Buch genaustens analysiert und man erhält noch ein intensiveres Verständnis für diese phantastische Welt.

Man wird als Leser auf eine phantastische Reise mitgenommen, die die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen lassen. Jedes Mal, wenn man dieses Werk zur Hand nimmt, stößt man auf neue Details und Informationen.

Fazit: Tolles Nachschlagewerk für alle, die von Mittelerde nicht genug bekommen können.

4 Sterne 


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Samstag, 13. März 2021

One Bloody Kiss: A Vampire Tale von Karola Löwenstein

 

Klappentext:

Seitdem Rose in Gatsonbury ist, liegt Luciano ihr Duft in der Nase. Sie hat ein feines, exquisites Aroma, das ihn unvorsichtig werden lässt. Das ist ihm das letzte Mal 1855 passiert und die Erinnerungen an diesen blutigen Tag quälen ihn noch heute.Doch er kann sich nur schwer beherrschen. Rose ist überall, in seinen Gedanken und in seinen Gefühlen.
Er will ihre Lust und er will ihr Blut.
Er will alles, was er von ihr bekommen kann, auch wenn er weiß, dass er sich auf ein gefährliches Spiel einlässt.
Ein Spiel, das ihn am Ende alles kosten könnte.


"One Bloody Kiss" ist ein Vampirroman aus der Feder von Karola Löwenstein.

Mit diesem Roman hat sich die Autorin einer neuen Thematik zugewandt: den Vampiren. Dieses Genre ist ja teilweise schon recht ausgelutscht (Achtung Wortspiel!) und es ist schwer, hier noch einmal etwas zu kreieren, was auch überzeugt und nicht eine 100mal erzählte Geschichte wieder aufspult. Doch Karola Löwenstein hat es geschafft, dass dem Leser dieses Buch nicht wie eine x-te Folge von bereits bekannten Handlungen vorkommt, sondern dass man etwas Neues erlebt. Soweit dies eben bei dieser Thematik möglich ist. Schließlich trinken sie ja alle Blut und reagieren aufs Sonnenlicht. Doch direkt ab der ersten Seite hat mich diese Geschichte gefangen genommen und ich habe mich voller Begeisterung in ein blutiges Abenteuer gestürzt.

Dabei zieht sich die Spannung durch das gesamte Buch hindurch. Es gibt auch immer wieder Überraschungen und packende Sequenzen, die die Spannungskurve nochmal in die Höhe schnellen lassen, aber langweilig wird es zu keiner Zeit. Wie sollte es auch anders sein, hat mich dieses Tempo einfach gefesselt, sodass ich das Buch innerhalb weniger Stunden förmlich inhaliert habe. Ging einfach nicht anders. Ist halt ein typischer Löwenstein.

Auch atmosphärisch hat die Autorin wieder ordentlich was aufgefahren und eine düstere und sinnliche Stimmung heraufbeschworen, der man sich einfach nicht entziehen kann. Ganz ehrlich? Will man auch gar nicht. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Das freut das Leserherz und bringt es zum Schmelzen. Abgelöst werden die Sequenzen von mitreissenden Passagen, die mindestens genauso tiefsinnig und vielschichtig kreiert wurden und ein tolles Gleichgewicht der Facetten schaffen.

Zum Schluss hätte ich dann aber noch ein kleines Aber. Dieses Ende kam mir leider etwas abrupt. Die Geschichte hat lange auf bestimmte Momente hingearbeitet und diese wundervoll ausgearbeitet. Da hätte dann gerne noch etwas mehr kommen können, um dieses Ende abzustimmen und es besser in die Geschichte zu integrieren. Mir fehlte einfach noch mehr, damit der Schluss auch die geniale Story von vorher ausreichend würdigt und ihm genügend Raum verleiht. Deshalb hoffe ich auf eine Fortsetzung, ein Spin-Off,.. auf jeden Fall auf viel mehr, denn ich habe nach diesem Buch (Achtung, schon wieder Wortspiel!) Blut geleckt und würde gerne mehr aus dieser Welt lesen und auch sehr gerne mit diesen Charakteren. Potential für viele, viele Geschichten ist jedenfalls vorhanden.

Fazit: Ein Vampirroman, der mich nach langer Zeit mal wieder vom Hocker gehauen und mir tolle Lesestunden geschenkt hat, auch wenn das Ende nicht zu 100% überzeugt.

4 Sterne 


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Montag, 8. März 2021

Die Chroniken von Galadon 1- Das Mondtor von Karola Löwenstein

 

Klappentext:

Nasja kann nur darauf hoffen, dass Nemos sie lieben wird. Der junge König von Galadon hat genauso wenig wie sie um diese Ehe gebeten.
Doch Nasja wird ihre Pflicht erfüllen, auch wenn sie weiß, dass nicht jeder am Hof eine Nymphe willkommen heißen wird.
Sie will Gutes für die Menschen von Galadon und für die Nymphen in ihrer Heimat tun. Wenn sie zusammenhalten, können sie etwas gegen die Zentauren erreichen, die jede Schwäche ihrer Feinde ausnutzen.
Doch schnell wird Nasja klar, dass nichts so ist, wie sie es erhofft hat.
Ihr größter Feind ist ganz nah und gegen ihn hat sie nichts in der Hand. Sie muss sich auf die alte Magie der Nymphen besinnen, die tief in ihr verborgen ist.
Nur so hat sie eine Chance zu überleben.


"Das Mondtor" ist der erste Band der "Chroniken von Galadon" von Karola Löwenstein.

Immer wenn Karola Löwenstein ein neues Buch herausbringt, dann komme ich gar nicht ums Lesen herum. Schließlich sind ihre Bücher immer ein echtes Lesehighlight voller Fantasie, Romantik und Spannung. Auch "Das Mondtor" ist solch ein literarischer Leckerbissen, der mich ab der ersten Seite verzaubert hat. Man spürt sofort die Liebe zum Detail und den phantastischen Weltentwurf, auf welchem sich eine packende Geschichte aufbaut.

Diese Spannung ist allgegenwärtig und wird immer wieder von aufregenden Sequenzen abgelöst, die das Tempo noch einmal ordentlich ankurbeln. Ich habe auf jeder Seite mitgefiebert, denn die Geschichte ist wirklich eindrucksvoll konzipiert und begeistert auf jeder einzelnen Seite. Auch die vielen Geheimnisse und Ränkespiele befeuern die Spannung noch zusätzlich, sodass man mit "Das Mondtor" einen echten Pageturner in den Händen hält, der alles beinhaltet, was das Leserherz begehrt.

Dazu gehört auch eine wunderbare atmosphärische Tiefe und Vielschichtigkeit. Es mutet an, als wäre man mittendrin im Geschehen und würde alles selber miterleben. Dazu gehören auch die zahlreichen Emotionen sowie der Hauch von Romantik, der über alledem schwebt und auch in gefährlichen Szenen stets zu verspüren ist. Ich liebe alle jene Facetten, Wesen und Charaktere, die in diese Geschichte mit hineinspielen und kann es kaum erwarten, mehr davon zu lesen.

Dies liegt auch an dem Ende, welches meine Neugierde auf die Fortsetzung in ungeahnte Höhen hat schnellen lassen. Ich bin überaus gespannt, wie es weitergehen wird und was Karola Löwenstein sich noch alles für uns hat ausgedacht.

Fazit: Auch mit diesem Auftakt beweist Karola Löwenstein einmal mehr, dass ihr die Fantasy im Blut liegt und ihre Geschichten unvergleichliche Schmöker sind, denen man sich nicht entziehen kann und will.

5 Sterne 


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