Donnerstag, 24. Mai 2018

Der ganz normale Wahnsinn - Mann im Kilt von Pia Guttenson



Klappentext:
Vier Jahre sind seit der Heirat von Louise und Alasdair vergangen, doch im Hause Munro herrschen weder Routine noch Langeweile. 
Die vierjährigen Zwillinge haben es faustdick hinter den Ohren und halten ihre Eltern gehörig auf Trab. 
Doch damit nicht genug. Ein neuer Feriengast im B&B entpuppt sich überraschenderweise als Louises Frauenarzt Dr. Schächtle, der auf Freiersfüßen wandelt. 
Zur Krönung erscheint auch noch Alasdairs hochschwangere Exfrau Felicitas, 
die ausgerechnet Louise in einer delikaten Angelegenheit um Rat und Zuspruch bittet. 
Wieder einmal nimmt der ganz normale Wahnsinn seinen Lauf … 



"Der ganz normale Wahnsinn" ist der dritte und abschließende Band der "Mann im Kilt"-Reihe von Pia Guttenson.

Ein letztes Mal entführt uns die Autorin nach Schottland zu Alasdair und Lou, wo uns ein weiteres spannendes Abenteuer erwartet. Da mir die beiden Vorgängerbände ausnehmend gut gefallen haben, musste ich natürlich auch diesen Abschlussband lesen und war dementsprechend gespannt, wie Pia Guttenson ihre finale Geschichte konzipiert. Dabei werden vielerlei Handlungsstränge aus den ersten beiden Bänden fortgeführt und auch neue Elemente kommen hinzu.

An Spannung mangelt es in "Der ganz normale Wahnsinn" auf gar keinen Fall. Vereint mit dem doch recht flotten Tempo vergehen die knapp 250 Seiten wie im Fluge und man erlebt als Leser dabei so einiges. Aus diesem Grund hätte ich mir allerdings hier und da noch etwas mehr erhofft, da es für meine Person ab und an einfach zu schnell abgehandelt wurde und ich mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas "mehr" gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz habe ich begeistert diesen Roman verschlungen und oftmals auch ordentlich Schmunzeln müssen. Ein typischer "Guttenson", den die Autorin hier wieder erschaffen hat und ihre Leser bestens zu unterhalten weiß.

Leider kommt aufgrund des Tempos auch die Atmosphäre an vielerlei Stellen etwas zu kurz. Mir fehlte dieses typische "Schottland"-Gefühl, das die ersten beiden Bände so nachhaltig geprägt hat. Dennoch habe ich mich bei der Lektüre sehr wohl gefühlt und finde es durchaus schade, dass die Reihe nun ein Ende genommen hat und es Abschied nehmen heißt.

Doch empfinde ich das gewählte Ende als überaus passend, sodass ich ruhigen Gewissens das Buch zuklappen und von weiteren Abenteuern aus der Feder von Pia Guttenson träumen kann. Ich bin gespannt, was die Autorin als nächstes für uns bereithält. 

Fazit: Ein schöner Abschluss dieser humorvollen Reihe, wenn auch mit der einen oder anderen kleineren Schwäche. Dennoch ein schöner Lesespaß nicht nur für Schottlandfans.



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