Samstag, 29. September 2018

The Last State of Grace von Leonie Jungen



Klappentext:
Samantha Rain, 21-jährige Wissenschaftlerin, ist Miterfinderin der ersten Zeitmaschine der Menschheit, die die Welt vor der drohenden Apokalypse retten soll. Bei einem Testlauf wird der gleichaltrige Arthur Fisher aus dem 17. Jahrhundert in die Gegenwart gebracht. Samantha soll sein Gedächtnis löschen und ihn an die morderne Zeit anpassen. Doch zwischen Terroranschlägen, Intrigen und Verrat wird ihr klar, dass sie ihn nicht länger belügen kann. Und als ihr Vorsatz ins Wanken gerät, niemals Emotionen gegenüber einem Versuchsobjekt zu empfinden, droht sie damit nicht nur Arthurs Leben aufs Spiel zu setzen, sondern auch ihr eigenes. 


"The Last State of Grace" ist ein Zukunftsroman aus der Feder von Leonie Jungen.

Der Klappentext dieses Buches klingt überaus spannend. Er klingt nach einer Geschichte, die sich nicht davor scheut, wichtige Themen zu verhandeln und diese mit einer zarten romantischen Handlung verschmelzen zu lassen. Doch beginnt man mit der Lektüre dieses Werks, so wird schnell klar, dass da so viel Mehr dahinter steckt, das es zu entdecken gilt. Ein weiterer Pluspunkt: man ist direkt im Geschehen und erfährt alles Wichtige im Verlauf der Geschichte. 

Diese ist dabei wirklich spannend. Doch nicht spannend in dem action- und nervenaufreibenden Modus, dem es nur um die erhöhte Spannungskurve geht. Nein, dieser Roman besticht mit einer eher unterschwelligen Spannung, die hin und wieder ausschlägt und so den ganz besonderen Reiz dieses Werks ausmacht. Man muss sich in die Geschichte hineinfallen lassen, sich ihr öffnen, damit sie ihr ganzes Potential darlegen kann. 

Dieses offenbart sich dann vor allem atmosphärisch, denn diese Geschichte ist lebendig, geradezu cineastisch. "The Last State of Grace" folgt nicht den üblichen ausgetretenen Pfaden, sondern geht neue Wege, die zum Nachdenken anregen und eine intensive Atmosphäre heraufbeschwören, die man uneingeschränkt auf sich wirken lassen muss. Man muss ihr Raum geben und sich jedes Wort förmlich auf der Zunge zergehen lassen.

Gerade diese Worte sind es, die dieses Buch so besonders werden lassen. Die Autorin punktet mit einem außergewöhnlichen und tiefgründigen Schreibstil. Jeder Satz ist wie Poesie und sollte genossen werden. Ich konnte mich von diesem wunderschönen Schreibstil so richtig gefangen nehmen lassen und Satz für Satz auf mich wirken lassen. Nur so lässt sich die Aussage hinter dieser Geschichte erfassen.

Fazit: Eine poetisches Werk, das zum Nachdenken anregt und das geschriebene Wort zu etwas ganz Besonderem werden lässt.





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