Sonntag, 17. September 2017

Amrita- Am Ende beginnt der Anfang von Aditi Khorana



Klappentext:
Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?


"Amrita- Am Ende beginnt der Anfang" ist ein phantastischer Roman aus der Feder von Aditi Khorana.

Der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Eine Bibliothek, Schicksal, sagenumwobene Orte; all das verspricht eine packende Geschichte mit vielen neuen und phantastischen Ideen. Voller Vorfreude begann ich also zu lesen und wurde leider etwas enttäuscht. Was so phänomenal anmutet, wird leider nicht mit seinem vollen Potential umgesetzt und ließ mich daher konsterniert zurück.

Zum einen die Spannung. Diese zeigt sich ab und an und wurde gerade zu Anfang recht packend konstruiert. Im weiteren Verlauf dümpelte sie allerdings ein Stück weit vor sich hin und vermochte es kaum, mich mitzureißen. Weiterhin erschienen mit die ganzen Ereignisse etwas zu oberflächlich abgehandelt als das ich wunderbar hätte eintauchen und Teil eines phantastischen Abenteuer hätte werden können. Es mangelte mir an Lebendigkeit. In dieser Geschichte steckt so viel Potential, allein die ganzen Begebenheiten und magischen Orte; diese hätte man um einiges ausdrucksstärker beschreiben können, damit der Leser sich diese auch in ihrer Mannigfaltigkeit intensiver hätte vorstellen können. So blieb alles etwas blass und ich fand nicht so in die Geschichte hinein, wie ich mir das gewünscht hätte. Schade!

Auch die Atmosphäre ist in groben Zügen erkennbar, aber auch nicht in ihrem gesamten Potential umgesetzt. Hier fehlte mir all das, was diese Geschichte hätte auszeichnen können. Zwar lässt sich dieses Buch überaus interessant lesen, doch überträgt sich das, was im Roman dargestellt wird, nur geringfügig auf den Leser. Gerade bei dem Flair aus 1001 Nacht fehlte das Feuer und die Farbenpracht, die dieses Buch hätte besonders werden lassen.

Der Schluss ist gut gelöst und passt auch sehr gut zur Geschichte. Auch wenn ich mir hier wieder etwas "mehr" gewünscht hätte.

Fazit: Tolle Ideen, bei denen leider zu viel Potential verschenkt wurde. Hier hätte man noch viel raumgreifender arbeiten können, um das Buch zu wahrer Größe zu verhelfen. Alles Nötige ist dafür vorhanden. Schade!



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