Mittwoch, 9. März 2016

Die verborgenen Inseln von Birgit Blume



Klappentext:
Als Jo in einer Sturmnacht in einer Höhle an der französischen Atlantikküste ein Buch findet, ahnt sie nicht, wie sehr dieser Fund ihr Leben verändern wird. Denn auf dem Buch liegt ein Geheimnis, das zum Tod führen kann. Nur ein Mann kann die Gefahr abwenden. Um ihn zu finden, reist Jo mit ihrem Bruder Motz, dessen Freund Luc und der Wahrsagerin Manù auf die Insel Thuroth. 
Dort wird sie in den Kampf der Bevölkerung gegen den Fürsten und dessen Magier verwickelt, die enger mit ihrem Schicksal verbunden sind, als ihr lieb ist.


"Die verborgenen Inseln" ist der erste Band der gleichnamigen Reihe von Birgit Blume.


Die Geschichte beginnt spannend und kennzeichnet mit dieser Szene gleich eindrücklich den weiteren Verlauf der Handlung. Dabei ist die Idee wirklich klasse und weiß sich damit von der Masse der Fantasyromane abzuheben. Mir gefielen besonders die vielen verschiedenen Facetten, die in ihrer Gesamtheit eine atmosphärisch dichte und zugleich wohl durchdachte Geschichte ergeben.


Von vorne bis hinten ist "Die verborgenen Inseln" ein packender Roman, um Freundschaft, dessen Kraft, sowie Zusammenhalt. Es gibt keinerlei unnütze oder gar langweilige Sequenzen, die den Lesefluss stören würden. Hier geben sich spannende und dramatische Szenen stets die Klinke in die Hand und schaffen so ein tolles Tempo, das die knapp 600 Seiten wie im Fluge vergehen lässt. Hat man erst einmal mit der Geschichte begonnen, so ist man stets begierig zu erfahren, wie es weitergeht und was die vielen Geheimnisse zu bedeuten haben.


Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser stets einen wunderbaren Einblick in die verschiedenen Charaktere erhält und sich so das Gesamtbild stets stimmig ergänzt. Die Charaktere wurden dabei gut konstruiert und ich bin gespannt, was wir in den nächsten Bänden noch so über sie erfahren werden. Aufgrund der Vielzahl an Protagonisten wäre es stellenweise schön gewesen, wenn hinten im Buch eine Übersicht derer zu finden gewesen wäre, um sich bestimmte Namen immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.


Die Atmosphäre dieses Romans ist herrlich düster und passt perfekt zu einem Fantasy-Abenteuer dieser Art. Der Aspekt, das ein Teil der Protagonisten aus unserer Welt kommt, sorgt für einen ganz besonderen Charakter, der der Geschichte einen ganz eigenen Charme zu verleihen weiß.


Der Schluss rundet diesen ersten Band hervorragend ab. Ich bin gespannt, was Birgit Blume uns in ihrem zweiten Teil erzählen wird und auf welche Abenteuer wir Leser uns freuen dürfen.Ein kleiner Ausblick zeigt sich schon zum Schluss.


Fazit: Toll erzählter Fantasyroman voller Spannung und vielen packenden Ideen. Ein Leseabenteuer der besonderen Art, das ungemein Lust auf viele weitere Geschichten in dieser Welt macht.






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