Mittwoch, 18. November 2015

Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels von Melissa Grey

Klappentext:
Unter den Straßen von Manhattan existiert eine geheime Welt, zu der noch nie ein Mensch durchgedrungen ist. Mit einer Ausnahme: Die 17-jährige Echo, eine Ausreißerin, lebt beim magischen Volk der Avicen. Sie hält sich durch Taschendiebstahl und nicht immer legale Botengänge über Wasser, wobei ihr die magischen Portale der Avicen in alle Welt sehr gelegen kommen. Als ein uralter Zwist der magischen Völker ihre Existenz bedroht, macht sich Echo auf die Suche nach dem legendären Feuervogel, denn der Legende nach kann allein er die Fehde beenden. Doch auch im verfeindeten Volk der Drakhari gibt es jemanden, der an den Feuervogel glaubt und nach ihm sucht. Schon bald steht Echo ihm gegenüber: Caius mit den unglaublich grünen Augen, der offenbar von seinem eigenen Volk gejagt wird. Sie ahnt nicht, wer er in Wirklichkeit ist …

"Das Lied des Feuervogels" ist der erste Band der "Midnight Girl"-Trilogie von Melissa Grey.

Schon auf den ersten Seiten dieses Debüt begegnet dem Leser ein eigentümlicher Charme, der voller Magie und Fantasie in den Bann zu schlagen weiß. Man ist direkt gebannt von diesem Weltenentwurf, der eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt. Sofort ist man als Leser Feuer und Flamme und liest begierig weiter. Dort offenbaren sich immer weitere wundersame Aspekte, die viel Kreativität und Fantasie beweisen, die zu einer tollen Geschichte verknüpft wurden.

Melissa Grey überzeugt mit einer wunderbaren Erzählkunst, die nicht jedem Autor zu eigen ist. Sie erschafft wundersame Geschöpfe und eine interessante Welt, die noch so viel mehr für uns Leser bereithält. Schon auf den ersten Seiten setzt Kopfkino ein, das, gepaart mit dieser besonderen Atmosphäre, ein fesselndes Abenteuer darstellt. 

Dieses ist herrlich spannend und weiß zu jeder Zeit zu fesseln. Verschiedene Settings schaffen Tempo und lassen die 410 Seiten wie im Fluge vergehen. Dabei sind die Spannungsmomente toll verpackt und wohldosiert eingesetzt. An den richtigen Stellen schüren sie die Neugier auf den weiteren Verlauf, während sie Zwischendrin eine unterschwellige Gefahr suggerieren. Zähe Passagen finden sich zu keiner Zeit, da die Autorin ihrer Handlung konsequent folgt und diese jederzeit toll umzusetzen weiß.

Der Schluss besticht durch einen packenden Showdown, der diesen ersten Band zu einem gelungenen Abschluss bringt. Dabei kommt dieser gänzlich ohne Cliffhanger aus und schürt durch seine Andeutungen die Neugier auf den nächsten Band. Ich bin sehr gespannt, was uns dort erwarten wird und ob die Autorin ihr Level halten, wenn nicht gar noch übertrumpfen kann.

Fazit: Phantastischer Auftakt voller Magie und einer tollen Atmosphäre. Frische Ideen gepaart mit einer spannenden Geschichte schaffen Lesegenuss pur.





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