Donnerstag, 29. Dezember 2011

Dämmerlande 01- Stern der Göttin von Sandra Melli

Produkt-Information

Nachdem das junge Katzenmädchen Laisa eines Tages im Wald einer wunderschönen goldäugigen Frau begegnet ist, findet sie sich auf einmal in einer anderen Welt wieder. Anders als in ihrer Heimat herrschen hier sechs Götter, die das Land fest unter sich aufgeteilt haben und jeweils von einer ihnen zugeordneten Farbe repräsentiert werden. Verwirrt von dieser Andersartigkeit, macht Laisa sich auf, die eigenartige Gegend zu erkunden. Doch dann erfährt sie, dass sie dazu auserwählt wurde, den »Stern der Göttin«, ein einzigartiges Juwel von unendlicher Kraft, vor einem schwarzen Magier zu retten. Laisa nimmt die Aufgabe an und stürzt sich unversehens in das größte Abenteuer ihres Lebens …
Ein spannender und interessanter Auftakt zu einer neuen Fantasy- Reihe eines bekannten Autorenpaars, das sich nun eines neuen Pseudonyms bedient, uns aber unter einem anderen sehr geläufig ist. Mit viel Fantasie und Liebe zum Detail wurde eine neuartige Welt erarbeit, die mit, mir unbekannten, Facetten aufwartet und mich sehr gut unterhalten hat. Im Laufe der Geschichte werden verschiedene Handlungsstränge eingeführt, die nach und nach zusammengeführt werden und am Ende zusammenlaufen. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen, die aber wohl im Laufe der nächsten Bände ihre Erklärung finden. Das Glossar am Ende verschafft zusätzlich einen guten Überblick über die Personen, Götter und Orte, da diese doch recht zahlreich erscheinen und etwas schwer zu merken sind.
Die Personen wurden authentisch charakterisiert und bieten eine Vielfalt an Verhaltensmustern, die sich prima in die Handlung einfügen und diese bereichern. Laisa ist meiner Meinung nach die interessanteste Persönlichkeit, da sie sehr offen ist, aber trotzdem ein paar Geheimnisse besitzt, von denen sie selber aber nichts weiß, wodurch noch zusätzlich Spannung geschaffen wird. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es in dieser Geschichte nicht nur Menschen, sondern viele verschiedene Wesen gibt, die dieses Buch zu einem tatsächlichen Fantasyroman werden lassen, bei dem es an nichts fehlt.
Sprachlich ist es sehr flüssig und leicht zu lesen, allerdings sind so manche Namen schwer auszusprechen, sodass eine Lautschrift teilweise angemessen wäre. Weiterhin wurde mit viel Witz und Fantasie geschrieben, wodurch der Leser förmlich in die Geschichte hineingesogen wurde. 
Das Cover finde ich nicht sehr passend, da es keinen für mich erkennbaren Bezug zum Inhalt besitzt. Jedoch wirkt es durchaus ansprechend.





Herzlichen Dank an den Droemer Knaur Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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