Donnerstag, 27. Oktober 2011

Wenn du mich siehst von Tara Hudson

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Amelia ist 18 – zum Zeitpunkt ihres Todes. Seitdem streift sie als ruheloser Geist durch die Kleinstadt, in der sie einst zur Schule ging, mit Freunden die Nachmittag verbrachte, lernte, lachte, liebte: All dies scheint ihr unwiderruflich verloren. Doch dann lernt sie Joshua kennen, der mit seinem Wagen über die Böschung schießt und beinahe ertrinkt – in jenem Fluss, in dem Amelia ihren Tod fand. In letzter Minute wird er gerettet. Tief in den dunklen Fluten aber erblickt er für einen Sekundenbruchteil Amelia, die ihm in dem verzweifelten Versuch zu helfen hinterhergesprungen ist. Und das Wunder geschieht: Die Gabe, Amelia sehen, hören und sogar berühren zu können, bleibt Joshua erhalten. Er trifft sich mit ihr und die anfängliche Beklommenheit beider weicht bald einer zarten Liebe. An seiner Seite kann Amelia das unheimliche Zwischenreich, in dem sie einer Gefangenen gleich orientierungslos umherirrte, verlassen und ein Stück weit ins Leben zurückkehren. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn da ist noch jemand, der Amelia sehen kann, jemand, der Böses im Sinn hat und sie endgültig ins Jenseits befördern will …
Ein spannender paranormaler Jugendroman mit kleineren Schwächen von der amerikanischen Autorin Tara Hudson. "Wenn du mich siehst" ist der Auftakt einer Trilogie und man merkt es dem Buch auch an, denn die Geschichte fließt seicht, aber unterhaltsam dahin, und endet mit einigen Fragen. Man kann diesen Roman gut lesen, auch wenn er nicht die Action und Spannung bietet, die andere Romane aufweisen, trotzdem bringt das Lesen viel Spaß, da die Handlung gut durchdacht ist und durch einige Rätsel (wer ist Amelia?, wie ist sie gestorben?,...) aufgelockert wird und sich immer Neues auftut. Die Liebesgeschichte zwischen Amelia und Joshua ist nicht zu kitschig, sondern angenehm realistisch ausgearbeitet worden, sodass dieser Roman einen zusätzlichen Pluspunkt in meinen Augen dazu gewonnen hat.
Die Charaktere, allen voran Amelia, sind interessant gestaltet, da nach und nach ihr Leben und ihr Ich zu Tage tritt. Joshua ist mir von Anfang an sympathisch gewesen, da er eine Natürlichkeit ausstrahlt, die mir sehr gefallen hat. Auch der Bösewicht wurde gut skizziert, denn auch bei ihm erfährt man einiges über sein Leben und merkt so, dass er einfach nur einsam ist.
Der Sprachstil ist sehr einfach gehalten, lässt sich aber schön lesen, da die Autorin die Gefühle gut transportiert hat und diese glaubhaft erscheinen.
Auch das Cover sieht sehr schön aus, da es gut zum Inhalt passt und auch sehr geheimnisvoll wirkt.


   


Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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