Freitag, 7. Oktober 2011

Godspeed- Die Reise beginnt von Beth Revis


Die 17-jährige Amy ist einer der eingefrorenen Passagiere an Bord der "Godspeed". Sie und ihre Eltern sollen am Ende der Reise zu einem neuen Planeten wieder erweckt werden 300 Jahre in der Zukunft. Doch Amys Kühlkasten wird zu früh abgeschaltet. Wollte jemand sie ermorden? Gewaltsam ins Leben zurückgerissen, findet sie sich in einer fremden Welt wieder, in der alle Menschen einem tyrannischen Anführer folgen. Nur einer widersteht: der rebellische Junior, der sich fast magisch angezogen fühlt von Amy. Gemeinsam versuchen die beiden, den schrecklichen Geheimnissen der "Godspeed" auf die Spur zu kommen. Doch kann Amy Junior trauen?
Der spannende und erschreckende Auftakt zu einer Trilogie der amerikanischen Autorin Beth Revis. Die Szenarien die hier dargestellt werden sind ebenso schockierend wie faszinierend und zeigen dem Leser, dass die Menschen nichts aus der Vergangenheit gelernt haben, indem sie anderen dieses wissen nicht zugänglich machen. Ich würde das Buch als ein Mix aus Science Fiction und dystopischen Roman einordnen, da es auch eine Zukunftsversion aufzeigt. 
Dadurch das die Geschichte um Amy und Junior aus ihrer beiden Sicht erzählt wird, erhält man als Leser einen besseren Einblick in das Gesamtgeschehen, sodass man auch bessere Vergleiche zwischen unserem Leben und dem Leben auf der "Godspeed" ziehen kann.
Die Autorin hat das ganze Spektrum an Emotionen perfekt eingefangen und man fühlt und leidet stets mit.
Jedoch sind noch einige Fragen offen, sodass ich schon sehr gespannt auf den nächsten Band bin.
Die Charakter sind dreidimensional eingefangen worden, was auch an der Erzählweise der Autorin liegt, denn durch die verschiedenen Sichtweisen erhält man einen besseren Einblick und kann sich die Protagonisten besser vorstellen.
Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt, denn es hat sich angenehm lesen lassen, ohne jegliche Art von Längen, sonder flüssig und leicht.
Das Cover finde ich nicht allzu passend, obwohl es durchaus hübsch anzusehen ist. Jedoch sehen die dort abgebildeten Protagonisten ihren Vorbildern im Buch so gar nicht ähnlich.





Herzlichen Dank an den Dressler Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

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