Dienstag, 29. März 2011

Schattenblut 01 von Rebecca Abrantes

Produkt-Information
Dinge geschehen, soviel ist sicher. Was würden Sie sagen, wenn Dinge nicht einfach nur erfolgen, sondern Sie selbst plötzlich inmitten der bizarrsten Ereignisse steckten, nur weil Sie Sie sind? Weil Sie ein Erbe in sich tragen, von dessen Existenz Sie nicht die geringste Ahnung haben? Mein Name ist Faye, mein Job Fotographin und mein Wunsch sind ein paar Tage Urlaub bei meiner Schwester in London. Nicht immer klappt es so, wie man es gerne hätte. Als die Wohnung selbst zum Schauplatz der Merkwürdigkeiten wird, verändert sich alles. Ich habe verwirrende Träume, die mich an Orte bringen, deren Existenz ich für unmöglich halte. Dann gerät meine Schwester in tödliche Gefahr und die Ereignisse überstürzen sich. Unerwartet kommt Unterstützung aus einer Richtung, mit der ich niemals gerechnet hätte. Und meine erste Lektion ist: Du denkst zu laut, Faye McNamara !
Dies ist wirklich mal ein sehr spannendes Buch mit einem ziemlich häßlichen Cover. Deswegen habe ich auch erst jetzt zu diesem Buch gegriffen und muss sagen, es hat mich überrascht. Es ist wirklich mal etwas anderes, ohne Blutorgien, ohne viel Gewalt, einfach sehr guter Plot. Normalerweise bin ich kein großer Fan von Vampirromanen, aber dieser hier hat mich eines besseren belehrt und mir viel Freude beim Lesen bereitet.
Ich habe die 500 Seiten mit kleiner Schrift innerhalb kürzester Zeit (weniger als 24h?) durchgelesen, weil es mich so sehr in seinen Bann gezogen hat. Es ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und verliert an keiner Stelle den roten Faden.
Die Hauptcharaktere sind wirklich super herausgearbeitet und bereiten dem Leser viel Freude, denn sie sind einfach liebenswert und bestechen durch einen großartig trockenen Humor bei dem kein Auge trocken bleibt und der Leser ein ums andere schmunzeln muss.
Mal ist ein Kapitel sehr spannend, mal ist es sehr romantisch und manchmal sehr informativ, sodass ein gutes Gleichgewicht geschaffen wurde, das dieses Buch zu einem wahren Leseerlebnis macht.
Die Schreibweise ist, wie bereits erwähnt, sehr witzig gemacht. Es lässt sich wirklich flüssig lesen, was auch auf die sehr sympathische Ich-Erzählerin zurückzuführen ist, die der Leser nach kurzer Zeit in sein Herz schließen wird. Weiterhin ist auch positiv, das sich die Autorin keinerlei Klischees bedient und so ihren eigenen Vampirmythos geschaffen hat, der herrlich erfrischend und anders ist.
Zum Glück habe ich bereits den zweiten Band bereit liegen .
Fazit: Wunderbare Geschichte mit tollen Darstellern, leider ein nicht so schönes Cover und etliche Rechtschreibfehler.


Herzlichen Dank an den scholz film fernseh ABC Fachverlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

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