Montag, 28. März 2011

Der Ruf des Kolibris von Christine Lehmann


Ein Jahr Kolumbien. Noch ahnt Jasmin nicht, was sie erwartet. Dass sie Verzweiflung kennenlernt. Sich sich von der Magie des Landes verzaubern lässt, Gewalt begegnet, den Duft der Freiheit schmeckt, an die Grenzen des Möglichen kommt. Vor allem aber trifft sie Damiàn. Damiàn, den gut aussehenden Indio, der ein dunkles Geheimnis hütet. Tief im kolumbianischen Urwald und den nebligen Bergen der Anden findet Jasmin Antworten. Und ist doch längst rettungslos in ihrer Liebe zu Damiàn verfangen.
Sehr spannendes Buch und sehr informativ geschrieben. Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt, denn man erfährt soviel über Kolumbien und über die Ureinwohner, außerdem entsteht noch eine zarte Liebesgeschichte. Packend!
Es lässt sich sehr flüssig und leicht lesen, denn es gibt stringente Sätze, ohne Jugendsprache, das gibt dem Buch Stil und den letzten Schliff. Es ist auch sehr unterhaltsam geschrieben, ohne seitenlange Monologe und Erklärungen.
Der Inhalt ist gut recherchiert und wirklich sehr interessant und informativ. Man taucht förmlich ein in das Land und seine Kultur. Die Liebesgeschichte ist fein darin eingebettet und sehr liebevoll beschrieben und mit der Magie des Landes und der Urvölker verwoben.
Es gibt auch Abenteuer, die sehr realistisch nachzuempfinden sind, denn Entführungen und Guerillakriege gibt es in Kolumbien wirklich. Der Inhalt ist nur in soweit Fiktion, wie es die Personen und deren Handlungen und Leben betrifft, der Rest ist real.
Die Charaktere sind sehr liebevoll und mit viel Liebe zum Detail geschaffen worden und man kann sich vorallem in Jasmin gut hineinversetzen.
Die Geschichte betört durch einen gut gekonnten Mix aus Spannung, Abenteuer, Liebe und Landeskunde. Der Roman hat mich gut unterhalten und mir sehr viel Spaß beim Lesen bereitet.
Ich gebe deshalb



Herzlichen Dank an den Thienemann Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

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