Donnerstag, 7. Juli 2016

Midnight Eyes- Tränenglut von Juliane Maibach



Klappentext:
Emilys schlimmste Befürchtungen bewahrheiten sich – ihre Liebe zu Ray ist nicht mehr länger geheim. Ausgerechnet seine Schwester erfährt von der Beziehung und versucht mit allen Mitteln die beiden auseinanderzureißen. Diese sieht nur einen Weg und kommt ihrer Widersacherin gefährlich nahe … Emily kann nicht ahnen, dass sich im Hintergrund noch weitaus schrecklichere Dinge abspielen: Jemand, dem sie blind vertraut, übt Verrat an ihr und bringt damit nicht nur ihr Leben, sondern ganz Neffarell in Gefahr. Etwas Grauenhaftes wird befreit, dem sie sich nun entgegenstellen muss. Wem kann sie noch trauen und wie soll sie sich gegen das Schicksal zur Wehr setzen, wenn alles verloren scheint?
"Tränenglut" ist der dritte und finale Band der "Midnight Eyes"-Trilogie von Juliane Maibach.

Dieser dritte Teil setzt fast nahtlos an den Vorgänger an, sodass man direkt wieder im Geschehen ist und keinerlei Probleme beim Zurechtfinden auftreten. Noch immer gefällt mir der Weltentwurf sehr gut, sodass ich gespannt war, wie die Autorin ihre Geschichte zu einem Ende bringen wird. Dabei bin ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die Lektüre herangegangen. Lachend, weil ich mich auf ein Abenteuer mit Emily und Ray gefreut habe und weinend, weil die Geschichte danach zu Ende ist.


Bereits die ersten beiden Bände warteten mit einer fulminanten Geschichte auf, der durch viele Facetten sehr viel Lebendigkeit eingehaucht wurde. Auch dieser finale Band steht seinen Vorgänger in nichts nach und entführt den Leser in ein recht unbekanntes Setting mit  neuen Charakteren. 


Dabei ist die Geschichte ungemein spannend und oft auch ein Stück weit dramatisch, sodass man hervorragend mitfiebern und mitleiden kann. Längen finden sich kaum, weshalb der Lesefluss in einem angenehmen und doch flotten Tempo gegeben ist.


Auch die Atmosphäre ist wie immer toll. Diese ist geprägt von viel Fantasie und Emotionen und transportiert gut die Ereignisse an den Leser weiter. Zwar fehlte mir hier noch irgendetwas, das ich allerdings nicht klar benennen kann, aber dennoch fühlte ich den typischen "Maibach-Charme" auf den knapp 340 Seiten.


Zudem rundet der Schluss die Trilogie sehr gut ab und lässt den Leser sehr zufriedengestellt zurück. Alles wirkt passend und nicht gewollt, sodass man ruhigen Gewissens das Buch zuschlagen kann.


Fazit: Gelungener Abschluss dieser Trilogie, die uns in eine etwas andere Welt der Dämonen entführt. Phantastisch, spannend, emotional. Ein Maibach-Roman ist jedes Mal ein Erlebnis.


 


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