Donnerstag, 3. März 2016

Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls von Thomas L. Hunter



Klappentext:
Dana, die als Baby von Zwergen gefunden und aufgezogen wird, erfährt an ihrem zehnten Geburtstag von ihrer Herkunft und der ihres Volkes. Eine abenteuerliche Suche nach ihrer Vergangenheit beginnt. Aber auch der Zwergenkönig erbittet ihre Hilfe bei einem Problem das zuvor noch keiner zu lösen vermochte. Dabei stehen Dana die kleine Fee Shari und der Zwerg Gomek zur Seite. Können die Drei die Zwerge retten und das Geheimnis um Danas Vergangenheit lüften?


"Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls" ist der erste Band der Reihe um Dana und ihre Freunde aus der Feder von Thomas L. Hunter.


Mit diesem Roman legt Thomas L. Hunter den Auftakt zu seiner Fantasyreihe für Kinder vor. Diesen kindlichen Charakter merkt man der Geschichte durchaus an, dennoch kann "Dana und das Geheimnis des magischen Kristalls" durchaus auch von Erwachsenen gelesen werden.


In dieser Geschichte um Dana und ihre Freunde steckt viel Potential. Ein interessanter Plot, viele verschiedene phantastische Wesen und unterschiedliche Charaktere sorgen für einen tollen Grundstein für spannende Abenteuer.

Doch leider wurde diese Potential, das durchaus klar erkennbar ist, nicht immer gut genutzt. 
Zum Einen werden die Ereignisse stellenweise viel zu schnell abgehandelt, man rast völlig durch die Geschichte und erlebt diese daher leider nur oberflächlich, ohne einen wirklichen Zugang zu bekommen. Auch werden stellenweise Dinge benannt, die man vorher noch nicht so kennengelernt hat. Es scheint, als wären hier Szenen übersprungen worden.

Zum Anderen fehlte es an konkreter Spannung, da die Momente, in den die Spannung hätte aufkommen können, einfach zu glatt abgehandelt wurden. Es gibt keinerlei Rückschläge, die man in solch einem Abenteuer, auch für Kinder, erwarten würde. 


Durch dieses "FriedeFreudeEierkuchen" fehlte mir auch die Atmosphäre, die mich hätte vollends eintauchen lassen, so erlebte ich das Abenteuer nur oberflächlich. Auch den Charakteren mangelte es ein wenig an Dreidimensionalität, sodass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern konnte. Hier fehlten mir Ecken und Kanten, denn sie wirkten einfach zu "glatt", um authentische Charaktere abzugeben. Es mangelte einfach an Lebendigkeit.


Trotzallem bin ich zuversichtlich, dass der Autor diese Kritikpunkte in seinen Folgebänden auszumerzen weiß. In dieser Reihe steckt so viel Potential, das einfach darauf wartet genutzt zu werden. 


Zum Schluss erfährt der Leser noch einen kleinen Ausblick auf Band zwei, der hoffentlich alles zeigt, was in der Reihe steckt,


Fazit: Toller Plot mit interessanten Ideen, deren Potential nicht umfassend genutzt wurde. In dieser Reihe steckt noch so einiges, das darauf wartet offenbart zu werden.






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