Montag, 4. Mai 2015

Schnee wie Asche von Sara Raasch

 Klappentext:
Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte …

"Schnee wie Asche" ist der Auftakt zur gleichnamigen Trilogie von Sara Raasch.

Dieser Roman hat mich sogleich aufgrund seiner interessanten Grundidee angesprochen, die herrlich innovativ anmutet und ein wenig anders scheint, als die üblichen High Fantasy- Abenteuer.
Beginnt man mit dem Lesen, so sieht man dies bestätigt. Die Welt Primoria ist einfallsreich und gut durchdacht konstruiert und auch die Geschichte dieses Landes, welche schlüssig immer wieder in die Handlung mit eingebracht wird, weiß zu begeistern.

Sara Raasch inszeniert einen wohl konstruierten Plot, der die nötige Tiefe besitzt, um diesem Genre Spannung und Lebendigkeit einzuhauchen.
Man kann richtig gut in diese Geschichte eintauchen und sich von ihr fesseln lassen. Von Anfang bis Ende finden sich keinerlei Längen, sondern viel Spannung und Action.
Zwar sind bestimmte Faktoren dieses Romans ein Stück weit vorhersehbar, doch tut dies dem Unterhaltungswert von "Schnee wie Asche keinerlei Abbruch.
Es fällt schwer, sich dieser Geschichte zu entziehen, weshalb sie sich recht flott durchlesen lässt.

Die Atmosphäre dieses Romans ist nicht nur magisch und abenteuerlich angehaucht, sondern besticht auch an den jeweiligen wichtigen Stellen durch Düsternis und Beklemmung. Man verspürt die Gefühlslage der Hauptprotagonistin, als wäre man mittendrin, sodass der Charakter dieses Buches gut zum Tragen kommt.

Meira ist eine sehr sympathische Heldin, mit der man wunderbar mitfiebern und mitleiden kann. Sie besitzt die nötigen Ecken und Kanten, um sich in ihre Gefühlswelt einfinden und sich mit ihr identifizieren zu können.

In sich ist dieser erste Band abgeschlossen und kommt auch ohne einen Cliffhanger aus. Dennoch bin ich sehr gespannt, wie die Autorin diese vielversprechende Geschichte in Band zwei weiterführen wird und welche Abenteuer den Leser als nächstes erwarten werden.

Fazit: Ein tolles phantastisches Abenteuer.







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