Samstag, 16. Mai 2015

Blogbeitrag zum Thema Fantasyliteratur am Beispiel des Buches "Die Clans der Seeker"



Darum geht es:
 In der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, wird sie endlich werden, was all ihre Vorfahren vor ihr waren. Ein Seeker. Eine ehrenvolle Kämpferin für die Schwachen und Unterdrückten. Seite an Seite mit ihren engsten Gefährten John und Shinobu. Ihre große Liebe. Ihr bester Freund. Doch in der Nacht, in der Quin ihren Eid ablegt, verändert sich alles. Ein Seeker zu sein, ist nicht, was sie dachte. Ihre Familie ist nicht, was sie dachte. Selbst der Junge, den sie liebt, ist nicht, was sie dachte. Und nun ist es zu spät, davonzulaufen.

Erster Leseeindruck:
Nachdem ich nun die ersten fünf Kapitel gelesen habe, habe ich schon einmal einen guten ersten Eindruck dieser Geschichte bekommen.
Auf den ersten Blick erscheint die Welt, in der "Die Clans der Seeker" spielt, ein Stück weit wie die unsrige, allerdings mit phantastischen und alternativen Elementen.
Bisher gefällt mir dieser Roman sehr gut, da nicht die typischen phantastischen Elementen Einzug gehalten haben, sondern neuartige Facetten die Geschichte besonders machen.
Kleinere Teaser sorgen für Spannung auf den weiteren Verlauf und schaffen ein angenehmes Leseklima.
Auch das Setting, Schottland, gefällt mir sehr gut, sodass auch die Atmosphäre dementsprechend herüber kommt.
Bis jetzt ist noch nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint, weshalb ich sehr gespannt bin, wie es mit Quin, John und Shinobu weitergehen wird, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd erzählt wird,
Ich bin neugierig zu erfahren, was es mit den "Seekern" genau auf sich hat.

Das Cover:
Schon auf den ersten Blick wird klar, dass es sich bei diesem Buch um einen Fantasy-Roman handelt. Mit wenigen, aber passend gesetzten Elementen, zieht das Cover durchaus Blicke auf sich. Es wirkt herrlich unaufgeregt und ansprechend.
Covern, die überfrachtet sind, fehlt meistens die nötige Wirkung, um das Interesse der künftigen Leser auf sich zu ziehen. Genau aus diesem Grunde dürfte dieses Cover all jene zum Zugreifen verleiten, denen es nach schnörkelloser Fantasyliteratur verlangt.
Mir persönlich gefällt dieses Cover sehr gut und hat mich direkt beim Schnökern in den Vorschauen angesprochen.

Der Fantasy-Literaturmarkt im Allgemeinen:
Nachdem der Hype um Fantasyliteratur in letzter Zeit etwas abgeebt ist und immer mehr "realistischere" Genres Einzug in den Buchmarkt halten, ist die Anzahl der Bücher dieses Genres relativ überschaubar geworden. Doch dies ist hauptsächlich bei den großen Verlagen der Fall. Blättert man deren Vorschauen durch, so sieht man relativ wenig phantastische Literatur, meistens die Fortsetzungen bekannter Reihen oder Werke bestimmter Autoren. Lediglich die meisten Jugendbuchverlage halten weiterhin an Fantasywerken fest und versuchen sich an einer Mischung aus "realistisch" und "phantastisch". So ist gerade dort etwas für jeden dabei.

Bei den Independent-Autoren sieht es gleichwohl ganz anders aus. Verstärkt wird hier auf Fantasy und Paranormal gesetzt und dies scheint bei den Lesern sehr gut anzukommen, wenn man den vielen Rezensionen trauen kann.
Dort finden sich viele Schätze dieses Genres, sodass ich dort schon öfter fündig geworden bin und wahre Schätzchen lesen durfte.

Der Arena-Verlag bleibt nun seiner Linie treu und vermischt diverse Genres in seinem Programm. "Die Clans der Seeker" bildet damit den Spitzentitel im Bereich Fantasy und den Auftakt zu einer Reihe. 

Was macht eigentlich ein gutes Fantasybuch aus?
Was ein gutes Fantasybuch ausmacht ist so ziemlich für jeden Leser unterschiedlich. Doch im Allgemeinen legen Leser dieses Genres Wert auf Authentizität, trotz der übersinnlichen und phantastischen Elemente. Die Geschichte muss einfach glaubhaft sein und eine schlüssige Handlung aufweisen.
Weiterhin ist es von elementarer Bedeutung, dass die Geschichte spannend ist und man in ihr abtauchen kann; dass man von ihr gefesselt ist.
Auch muss man sich mit den Protagonisten entweder identifizieren oder sie als Helden oder gar Anti-Helden sehen können.
Bei den phantastischen Elementen hat jeder so seine gewissen Vorzüge, was er gerne mag oder was für ihn ein absolutes No-Go ist. Ob Vampire, Werwölfe, Hexen,... die Breite an phantastischen Wesen ist schier endlos. Jeder hat so seine Lieblinge, die er immer wieder gerne verfolgt.
Aber auch die Unterschiede im Bereich der Fantasy machen für Leser den Unterschied aus, denn hier gibt es mittlerweile etliche "Splitter-Genres", die ihren Weg in die Bücherregale gefunden haben. Ob Urban Fantasy, High Fantasy, Low Fantasy, Paranormal, Steampunk,.. oder eine Mischung aus mehreren Elementen; es gibt nichts, was es nicht gibt, sodass auch hier jeder Leser genau das findet, was ihm tolle Unterhaltung beschert.
Für viele, besonders weibliche Leser, spielt auch die Romantik eine wichtige Rolle; auch hier finden sich Abstufungen, wie Dreiecksbeziehung, Liebe auf den ersten Blick, Liebe nach vielen Jahren, Hassliebe, Liebe seit vielen Jahren.
In einem guten Fantasybuch gibt es also viele, viele Möglichkeiten,  um dem Leser eine spannende und innovative Geschichte zu bescheren, die er so schnell nicht vergisst.

Wenn "Die Clans der Seeker" in seiner Umsetzung überzeugen kann, dann hat der Arena-Verlag mit dem Auftakt seiner neuen Reihe alles richtig gemacht und kann sich über zufriedene Leser freuen.
Auf den ersten Blick finden sich schon einige, oben genannte Elemente, die ein gutes Fantasybuch ausmachen. Man darf also gespannt sein und eifrig weiterschmökern.

Ob ich euch die Geschichte weiterempfehlen kann,werdet ihr demnächst in meiner Rezension erfahren.

1 Kommentar:

  1. Na da bin ich mal gespannt auf deine Rezension! Das Buch interessiert mich nämlich schon seit ich es in der Vorschau entdeckt hatte =)

    Liebe Grüße,
    Jenny

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