Montag, 9. Februar 2015

Eichenweisen- Das Geheimnis von Connemara von Felicity Green



Klappentext:
Als die achtzehnjährige Alice nach einem Unfall aus dem Koma aufwacht, spricht sie plötzlich eine andere Sprache. Sie hat die Erinnerungen einer anderen Person aus einer anderen Zeit … und an eine verbotene Liebe.
Alice begibt sich in Irland auf die Suche nach Spuren von Ciara, dem Mädchen, das nun ein Teil von ihr ist und droht, ihre Persönlichkeit immer mehr einzunehmen. In Connemara muss sie am eigenen Leibe erleben, dass keltische Mythen mehr als nur Märchen sind und dass das Geheimnis eines alten irischen Volkes auf mysteriöse Weise mit ihrem Schicksal verknüpft ist.
Welche Rolle spielt Dylan, Ciaras große Liebe, der ihren tragischen Tod auf dem Gewissen hat? Er will Alice um jeden Preis beschützen, doch jetzt droht er auch ihr zur Gefahr zu werden. Wird sie seinetwegen ihr Herz und ihr Leben verlieren? Oder wird es Alice gelingen, Ciara Gerechtigkeit zu verschaffen, ohne dabei sich selbst aufzugeben?


"Eichenweisen" ist der erste Band der "Das Geheimnis von Connemara"-Reihe von Felicity Green.

Der Leser steigt ohne große Umschweife in die Geschichte ein, es gibt keine langen Vorreden oder langatmige Informationen vorab.
Dabei springt die tolle Idee dieser Geschichte direkt ins Auge und weiß sich von den üblichen Verdächtigen des Fantasy-Genres abzuheben.
Man ist sofort gefesselt und klebt förmlich zwischen den Seiten, um zu erfahren, wie es weitergeht und um den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

Felicity Green hat auf eine spannende Art und Weise die irische Mythologie mit eigenen phantastischen Elementen und Ideen kombiniert und so eine Geschichte geschaffen, die man so noch nirgends gelesen hat.
Einerseits erhält man eine außergewöhnliche Geschichte und andererseits bekommt man noch zusätzlich eine lehrreiche, aber keineswegs langweilige Geschichtsstunde geboten. Beide Aspekte wurden authentisch miteinander verwoben und haben so eine tolle Tiefe und Dichte geschaffen, der man sich nicht entziehen kann.

Auch ohne ständig auftretende große dramatische Szenen ist Spannung stets vorhanden. Dies mag an der mysteriösen Atmosphäre und den vielen Geheimnissen liegen, die es zu ergründen gilt.  Hat man erst einmal mit dem Lesen begonnen, so lässt einen dieser Roman keine Ruhe mehr bis man die letzte Seite verschlungen hat.


Felicity Green hat mit Irland das perfekte Setting für ihren Roman geschaffen. Als Leser verspürt man diese bestimmte irische Atmosphäre auf jeder Seite, weshalb die Handlung so herausragend unterstützt wird.

Während sich die Geschichte nach und nach aufbaute, so besticht der Schluss durch einen dramatischen Schlussakt, der in einem kleinen Cliffhanger endet und so die Neugier auf Band zwei "Efeuranken" (März 2015) extrem schürt. Ich bin sehr gespannt, wie diese außergewöhnliche Geschichte weitergehen wird und wie viele Bände noch folgen werden.

Fazit: Ein außergewöhnliches Debüt, das man sich nicht entgehen lassen sollte.





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