Freitag, 6. Dezember 2013

[Rezension] Das Tal. Season 2.4. Die Entscheidung von Krystyna Kuhn [Blogtour]



Klappentext:
Nur wenige Stunden bleiben und nur zu acht können sie verhindern, dass sich das Böse in der Welt ausbreitet. Katie, Robert, David und die anderen müssen ins Herz des Tals gelangen, um es zu stoppen und das Geheimnis zu entschlüsseln. Während die Studenten das Undenkbare auf sich nehmen, stürzen immer dramatischere Katastrophen die Kontinente ins Chaos. Und als sie Hilfe von unerwarteter Seite bekommen, stehen die Freunde am Ende vor der entscheidenden Frage: Kann nur Vertrauen alles retten?

"Die Entscheidung" ist der achte und somit finale Band der "Das Tal"-Reihe von Krystyna Kuhn.


Im Gegensatz zu den Romanen vorher, setzt dieser vierte Teil der zweiten Staffel direkt an die Geschehnisse des des dritten Bandes der finalen Staffel an und führt diese nahezu nahtlos fort.


Zu jeder Zeit brennt dem Leser die Neugier nach der Auflösung unter den Nägeln, sodass er Seite um Seite voller Spannung umblättert und recht schnell den letzten Seiten entgegenstrebt.

Auch sonst ist einiges an Spannung gegeben, da man diesem Roman den finalen Showdown deutlich anmerkt und sich Spannungsmomente in diesen 240 Seiten ordentlich aneinanderreihen. 
Allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle noch ein paar Seiten mehr gewünscht, um dieses Finale nicht allzu schnell abzuhandeln.

So gut wie nie ist man sich sicher, auf was dieses Finale letztendlich hinauslaufen wird, da immer wieder überraschende Wendungen gegeben sind.  Erst am Schluss offenbart sich das große Ganze, das mir sehr schlüssig erscheint, auch wenn bereits etliche Leser dieses bemängelten. Liest man sich aber das allerletzte Kapitel durch und bringt dieses mit den Begebenheiten der gesamten Reihe in Verbindung, so erschließt sich doch Einiges und ergibt Sinn. Allerdings muss man dabei ein wenig nachdenken, weshalb mir dieser finale Band gut gefallen hat. Es ist halt keine seichte Lektüre bei der der Leser alles auf dem Silbertablett serviert bekommt.


An der einen oder anderen Stelle ist die Atmosphäre ein Stück weit gruselig angehaucht. Ansonsten besticht sie durch eine große Portion Dramatik und Tempo, weshalb man leider viel zu schnell am Ende angelangt ist. Doch liest sich "Die Entscheidung" mindestens genauso kurzweilig wie seine Vorgänger.


Noch einmal sei gesagt, dass Krystyna Kuhn nicht nur für die mysteriösen Begebenheiten ein passendes Ende gefunden hat, sondern auch für ihre Charaktere. Beides verknüpft sie auf eine wirklich tolle Art und Weise miteinander, sodass der Leser am Ende zufriedengestellt zurückgelassen wird.


Fazit: Ein packendes Finale, bei dem man mitdenken muss, um die Auflösung zu verstehen. Grandios gelöst.


 

                                                              

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